Roman

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Roman war eigentlich schon immer ein männlicher Vorname, aber das interessiert ja wieder niemanden. Heutzutage meint Roman ein Buch, in dem (im Gegensatz zu anderen Büchern wie dem Lexikon) der Inhalt durch Sätze und Wörter in die Sinnleere gerückt wird. Derjenige, der einen Roman schreibt, heißt Autist. Das Wort entstand, weil im dunklen Mittelalter nur der Papst Bücher lesen durfte, darum gingen Bücher nur Rom an. Die Wörter Rom und an wurden zusammengesetzt, darum darf sich ein Papst übrigens auch nicht Roman nennen. Manche Romane bestehen auch aus einem sinnlosen Mustertext, den jeder lesen will, aber keiner versteht.

Damals wurden die Romane noch von armen Mönchen vervielfälltigt die mit einer Kerze inder linken und einem Federkiel in der Rechten die Romane auf Papyrus brachten. Heutzutage ist das Verfahren deutlich verbessert worden. Heutzutage gibt es ja Schulen. Dort sitzen viele Schüler, die zwar genau so arm sind wie die Mönche, aber dennoch die idealen Kopiermaschinen sind. Nur nennt man es in der Schule nicht "kopieren" sondern "Diktat".

Dünne Romane heissen bei Deutschlehrern Novelle, dicke hingegen Schmöker. Durch die Euro-Umstellung völlig vom Markt verschwunden ist der früher sehr beliebte Groschenroman. Er wurde ersetzt durch das Panini-Sammelalbum.

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